Lore Esseker

    • Vorwort:




      Der Begriff Exil (lateinisch Exilium, zu ex(s)ul = in der Fremde weilend, verbannt) bezeichnet die Abwesenheit eines Menschen oder eine Volksgruppe aus der eigenen Heimat, die aufgrund von
      Ausweisung,Verbannung, Vertreibung,Ausbürgerung, Zwangsumsiedlung,religiöser oder politischer Verfolgung sowie unerträglicher Verhältnisse im Heimatland mit anschließender Auswanderung hervorgerufen wurde. Das
      Exil ist daher meist durch Einschränkungen der freien Entfaltung des Individuums oder einer Bedrohung in der Heimat begründet. Im Gegensatz zur Deportation finden am neu gewählten Zielort jedoch keine weiteren
      Freiheitsbeschränkungen durch den für das Exil verantwortlichen Staat statt. Da das Exil typischerweise auf Unfreiwilligkeit beruht, empfinden Exilanten ihren Zustand meist als unerwünscht und bedrückend.




      Ziel ist es: „Aufbau einer neuen Welt.“ Wir versuchen zu überleben,und das Beste aus dem zu machen, was uns gegeben wurde !!!



      Wir schreiben nun das Jahr 2039. Die Weltbevölkerung nimmt stetig zu, die maximale Anzahl der Bevölkerung hat schon längst ihren Höchepunkt erreicht. Dadurch sind die Ressourcen der sogenannten „alten Welt“ so gut wie aufgebraucht. Es kommt zur Massenflucht aus dem kaputtgewirtschafteten Ländern. Millionen von Menschen verlassen daher ihre alte Heimat um in der sogenannten besseren Welt ein neues Leben aufzubauen. Andere Menschen suchen wiederum immer mehr Halt in verschiedenen Religionen, die ihnen einen heile Welt vorgaukeln wollen. Leider sieht die Realität ganz anders aus. Immer mehr Terror und Krieg ist das Ergebnis dieses steigenden religiösen Wahnsinns. Die Welt besteht nur noch auch Intressenkonflikten verschiedener Parteien. Die Rede ist von Politik, Religion, Konzerne und machthaberischen Völkergruppen.








      Die Konzerne haben größtenteils die Kontrolle übernommen. Es gibt keine gerechte Regierungsform mehr. Großkonzerne sitzen auf den übrig gebliebenen Ressourcen und vereinen in sich die absolute Macht. Natürlich herrscht auch Krieg zwischen den Konzernen, denn Macht verleitet jemanden dazu immer mehr Macht zu wollen. Und dabei gehen sie auch über Leichen und über jegliche einstige Moralvorstellungen hinweg.
      Die Konzerne bestimmen über unser Leben. Ihre Angestellten leben in einer abgegrenzten und gut gesicherten Scheinwelt, die kaum mit der „realen Welt“ in Verbindung kommt. Wenn der „Mopp“ mal wieder gelangweilt, oder zu frustriert ist und sich gegen Konzerntruppen behaupten will, bezahlt er das immer mit dem eigenen Leben und dem Leben anderer. Die Konzerne tun was sie wollen, wann sie es wollen und mit wem sie es wollen. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit,bereiten sich Menschen auf den nächsten, vielleicht endgültigen Finanzcrash vor: Sie legen Gärten an, horten Konserven,kaufen Bücher über Selbstversorgung etc.



      Hoch verschuldete Staaten müssen sich weiterhin verschulden um nur die Zinsen der Schulden zu begleichen. Was das bedeutet, muss hier sicherlich nicht vertieft werden. Das Schlimmste steht uns definitiv noch bevor. Ein Finanzcrash ist unvermeidlich. Wie aber könnte es danach aussehen?! Eine ganze Industrie ist entstanden, um den Wunsch der Super-Reichen zu erfüllen, den großen Crash zu überleben.
      Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Eine sogenannte Mittelschicht existiert schon lange nicht mehr. Fressen und gefressen werden lautet das Motto! Von gesunden Regierungen in den verschiedenen Ländern ist schon lange nicht mehr die Rede. Jeder wirtschaftet nur noch in seine eigene Tasche. Korruption wird bei einigen "Regierungsbeamten" ganz groß geschrieben.
      Anstatt eines gesunden Staatssystems werden nun nicht staatliche Akteure an die Stelle des Staates treten und eine neue, eigene Ordnung etablieren (Mafia, Warlords). Diese sind oft auf Gewalt und Repression gegründet. Die Folgen daraus liegen auf der Hand, Korruption! Und sie ist vielgestaltig – kleine Beamte und große Staatsmänner, Regierungen,Parlamente, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen können korrupt sein.
      Korruption kann etwa eine Aufstiegsleiter bedeuten oder als Notwehr gegen ein unmenschliches Regime eingesetzt werden. Korruption ist überall und somit auch kein gesundes Rechtssytem mehr möglich. Wo sich die großen Fische mit Geld ihrer verschmutzte Seele reinkaufen, wird der kleine Mann egal ob Kleinkrimineller, Politgegner etc. wegen zwanglosen Bagatellen der Prozess gemacht. Hohe Geldstrafen sind meist die Folgen.
      Somit wiederum machen sich paar korrupte Personen die Taschen voll. Da aber meist der kleine Mann nicht das Geld dazu hat, wird er in sogenannten Zuchthäuser oder Arbeitslager verschleppt und darf dort seine Strafe absitzen. In der Bevölkerung wird schon gemunkelt, dass niemals einer aus dem Zuchthäusern bzw. Straflagern je zurückgekommen sei. Das Gerücht von einer Strafversetzung in eine fremde Gegend genannt "Esseker" macht Lautstark die Runde. Jedoch wird das Gerücht mit aller Härte des Gesetzes niedergeschlagen. Schon alleine es öffentlich zu erwähnen wäre in höchstem Maße strafbar!!!!


      Das Ergebnis der jahrelangen Wirtschaftsausbeutung ist an der hohen Bevölkerungsarmut zu erkennen. Es fehlen einfach genug Arbeitplätze. Die Industrie wird immer mehr mechanisiert und kleine Betriebe werden von den großen Konzerne geschluckt. Die Konsequenz daraus ist eine dermaßen angestiegene Bevölkerungskriminalität, die es in dieser Form noch nicht gab. Desweiteren ist zu beobachten, dass es immer mehr sogenannten Gruppierungen / Banden in den Städten enstehen. Die teils von der Regierung niedergeschlagen oder wenn das Kleingeld passt geduldet werden.





      Des weiterem enstehen immer mehr sogenannte Megastädte. Kleinere Provinzstände sind schon lange dem Tode geweiht. 2035 zählten die Vereinten Nationen weltweit erstmals 25 Megastädte: Städte, in denen mindestens mehr wie zehn Millionen Einwohner leben. Die Welt wird städtisch – allerorts. Seit 2036 leben genauso viele Menschen in Städten wie auf dem Land. In Teilen Asiens und Afrika erreicht die Verstädterung derzeit Höchstgeschwindigkeit. Die neuen Megastädte wie Mumbai mit 25 und Schanghai mit 21 Millionen Einwohnern sind Zeichen dieser fortschreitenden Urbanisierung. Doch der Satz "Stadtluft macht frei" will oft nicht mehr passen. Manche der urbanen Riesen sind zunehmend von Chaos, Armut und Umweltproblemen geprägt. Doch zugleich absorbieren sie einen Großteil der Bevölkerungsexplosion in Ländern wie Nigeria oder Bangladesch.Das Bevölkerungswachstum in Afrika ist größer denn je – Europa wirkt da wie ein Magnet. Doch auch wenn die schlimmsten Brandherde eingedämmt werden, an dem Wohlstandsgefälle ändert sich so schnell nichts.





      Vom Kriegsschauplatz in Osteuropa über Aufruhr, Mord und Terror im Nahen und Mittleren Osten bis zum „gescheiterten Staat“ Libyen – und hört dort noch lange nicht auf. Die jüngsten Flüchtlingskatastrophen, die Teil einer größeren, vielleicht sogar epischen Völkerwanderung sind,lenken das Augenmerk auf Staaten, in denen es in der Tat lichterloh brennt oder in denen es keine funktionierende staatliche Ordnung mehr gibt, so dass Banden jedweder Couleur ungestört ihr Unwesen treiben können: Syrien ist das traurige Beispiel für den einen, Libyen für den anderen Zustand.





      Die Dynamik des Bevölkerungswachstums in Afrika ist enorm; es gibt keine Weltregion, die demographisch schneller wächst als, per Saldo, der afrikanische Kontinent. Das Land mit der vielleicht größten Wachstumsdynamik ist Nigeria, dessen Bevölkerung Mitte des Jahrhunderts auf knapp vierhundert Millionen geschätzt wird; und bis zum Ende des Jahrhunderts soll sich diese Zahl noch einmal mehr als verdoppeln. 2050 soll Nigeria nach der Bevölkerung das fünftgrößte Land der Welt sein.






      Schnell wächst auch die Bevölkerung in Tansania, in Kongo, Uganda,Kenia und in Äthiopien. Die Reihe ließe sich fortsetzen. Nach Schätzungen der UN werden in 35 Jahren sechs afrikanische Länder unter den Top 20 in der Kategorie Bevölkerungsgröße sein. Gegen Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung lässt sich vieles einwenden, zumal dann,wenn sie langfristig angelegt sind. Es können immer demographisch relevante Ereignisse auftreten; man denke nur an Ebola. Aber das entkräftet nicht den säkularen demographischen Trend in Afrika; er ist eindeutig!
      Trotz oder sogar aufgrund der großen Bevölkerungswachstums ist die Flüchtlingswelle nach Europa so groß wie noch nie in der Geschichte.Selbst wenn die schlimmsten Brandherde eingedämmt werden können und dafür sollten die europäischen Staaten was tun, was ihnen möglich ist so ändert doch das an einer Sache nichts oder nur wenig an dem großen Wohlstandsgefälle zwischen dem europäischen Norden und dem afrikanischen Süden. Fachleute sprechen von Push-Faktoren, welche Menschen veranlassen, ihre Heimat zu verlassen, und solchen, die sie anziehen und dazu bringen, trotz der Gefahren der „Reise“ ihr Glück anderswo zu suchen.
      Der Grund für die extreme Massenflucht aus den hauptsächlich Afrikanischen Ländern ist, dass immer mehr Weltkonzerne die Ländereien in Afrika für die Agrarwirtschaft kaufen und somit mit die Leute zwingen sich eine neue Heimat zu suchen.


      Um einen möglichst hohen Ertrag zu erwirtschaften kommen hochgradig giftige Pestizide zum Einsatz. Dadurch werden weite teile des Landes für Menschen Unbewohnbar und die Industrie greift verstärkt auf Robotik zur Bewirtschaftung zurück. Dieses ist zwar momentan die einzigste möglichkeit aber zum Leidwesen der Konzerne mit hohen Kosten verbunden. Um hier effizienter zu Arbeiten werden Forschungsgelder in die Erarbeitung eines Weges invitierst um Menschen in den obengenannten Gebieten als Arbeiter einzusetzen.





      Esseker, ein kleiner Landstrich zwischen Russland und Sibirien ist ein kaum besiedeltes Gebiet wo hauptsächlich Landwirtschaft betrieben wird,große und dichte Waldflächen bewegte 1966 Westliche Firmem hier ihre Papier Fertigungen anzusiedeln. Nach und nach zogen auch Zulieferer für die Instruieren in den Landstrich. Esseker erfuhr so etwas wie einen Wirtschaftlichen Aufschwung, die Arbeitslosenrate sank auf unter 5% der Aufschwung hielt bis ca 1980 danach verfiel das Land in eine art Winterstarre die Bevölkerung lebte ab diesen Zeitpunkt mehr schlecht als Recht. Esseker geriet in Vergessenheit.





      2028 wurde Esseker wieder endeckt von der WWO (Welt Wirtschaft Organisation) , diese errichtete einen Labor und Militärkomplex in Esseker. Von 2030 bis 2036 wurden in einen geheimen Laborkomplex versuche an Menschen sowie die Nutzung von Kernenergie durchgeführt.
      Im Jahre 2036 kam es zur einer verheerenden Nuklearkatastrophe. Große Mengen an radioaktivem Material – unter anderem etwa 15 EBq Xe-133, also etwas mehr als das Doppelte von Tschernobyl, also ca. 42 % der Cs-137 Emissionen von Tschernobyl wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten. Die Zahl der Toten durch die Evakuierung bzw. ihre Folgen konnte bis heute nicht geschätzt werden. Schon früh wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert, um die radioaktiven Emissionen einzudämmen und Abfälle zu entsorgen. Dazu gehörten der Bau eines „Sarkophags“ wie in Tschernobyl, das Abdecken der Reaktorblöcke mit einem Spezialgewebe,das Besprühen des Geländes mit Kunstharz.


      Aufgrund einer Abschätzung der Gesamtradioaktivität der freigesetzten Stoffe ordnete die russische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse einen Monat nach der Katastrophe mit der Höchststufe 7 („katastrophaler Unfall“) ein !! Die genauen Abläufe der Ereignisse stehen heute noch unter Beschluss. Die russische Regierung möchte sich zu den Vorfall nicht äußern.




      Noch heute sind die Auswirckungen durch ein Nukleares Erdbeben zu spüren!!!!!!!





      Akten zufolge wurde an einer Genmutation von Viren gearbeitet die bei der Biozönose ihren Endwirt ein hohes maß an Resistenz gegen äußerlichen Einflüssen verleiht. Im November 2036 gab es ein Folgenschweren Zwischenfall im Komplex der Forschungseinrichtung, einige von den Testpersonen ist die Flucht aus der Anlage gelungen und so könnte sich bis dato ein unbekannter Virus ausbreiten. Durch die Symbiose von Virus und Wirt entstanden so Lebensformen die gegen Biologische, Chemische und zum Teil auch gegen mechanische Einflüssen resistent sind. Bei der Symbiose scheint der Wirt nach einer gewissen zeit "Zu Sterben" die Phase des Todes dauert aber nur so lange bis die Symbiose abgeschlossen ist, danach agiert diese Lebensform wie von einen Fresswahn getrieben und stürzt sich auf alle nicht Infizierten Lebensformen wobei eine Vorliebe für Menschen klar zu erkennen ist.


      Der Virus breitet sich über Tröpfcheninfektion aus und wirt über die Bisse der Wesen weitergetragen.
      Die Infizierten weißen eine hohe Aggressivität gegen "Nicht Infizierten" auf, binnen kurzer Zeit kam es hundert gemeldeten Neuansteckungen. Panisch versuchte die Bevölkerungen Esseker zu verlassen,viele schaften es nicht........
      2039 ein so gut wie verlassene Landstrich und wird nun von der Weltsicherheitsrat und seinen Organen als eins der größten Straflager genutzt.







      Auszug Bericht A12/33g: Infektionsindex IV.

      Testobjekt 001154 zeigt kaum bis keinerlei Schädigung bei


      Chlor, Phosgen, Diphosgen und Chlorpikrin
      Arsenwasserstoff, Chlorcyan.
      Stickstofflost, Schwefellost und Lewisit ( Zerstörung von Gewebe )
      Diisopropylfluorphosphat, VX, Sarin (GB), Tabun (GA), Soman (GD) sowie Cyclosarin und CVX.
      Lysergsäurediethylamid, Benzilsäureester
      Sarin, Soman

      Mechanische Einwirkung :


      Das Objekt wurde mit KK sowie GK beschossen mehrmalig in den Torso getroffen wobei mehre vermeidliche Tödliche Treffer gesetzt wurden.
      001154 hat trotz verlust Lebenswichtiger Organe sowie Körperflüssigkeiten keine Beeinträchtigung in sein Verhalten gezeigt.
      Der Exitus trat erst nach der Zerstörung des Cortex cerebri ein..............





      Notiz: Das Ziel von hoher Beständigkeit wurde mehr als übertroffen, Probleme wie bei den 1153 Testobjekten zuvor: Keine Kontrolle der Aggressivität möglich.